Museum

Kaffeekannen - Frieda - Frieda Reitberger zeigt ihre Schätze

Frieda Reitberger hat die Sammelleidenschaft mit Haut und Haar gepackt. Vor zehn Jahren stöberte die über 80-Jährige auf Flohmärkten in Ostbayern und im benachbarten Oberösterreich. Unbestritten eine sehenswerte Attraktion: Gut 6000 Exemplare aus verschiedensten Epochen. Jugendstil, Biedermeier sowie aus der jüngeren Vergangenheit. Grazile oder bauchige Kannen, edle und gewöhnliche Gefäße, lange oder kurze Schnäbel, Blumenmuster, kirchliche Motive oder Perlmutt - jede Kanne hat etwas eigenes. Die Regale in den Museumsräumen sind bis zur Decke prall mit den Porzellan-Kostbarkeiten gefüllt. Die einzelnen Exponate stammen aus folgenden Ländern: Deutschland, England, Frankreich, Holland, Belgien, Russland u. Griechenland.

Seit einigen Jahren zeigt sie ihre Schätze in einem eigenen Museum bei sich zu Hause in Schwolgau. Mittlerweile präsentiert sie dort nicht zur Porzellan, sondern in separaten Räumen auch hunderte Puppen und ein kleines Jagdmuseum. Den Anstoß für die Sammelleidenschaft gab 1993 ein Professor der Klinik Großhadern. Damals kämpfte Frieda Reitberger mit den Folgen eines schweren Autounfalls. Der Mediziner riet ihr, eine Sammlung anzufangen. Wie sie allerdings ausgerechnet auf Kaffeekannen kam, das weiß die über 80-Jährige selbst nicht mehr. Denn sie trinkt gar keinen Kaffee, weil er ihr nicht schmeckt. Hergeben würde sie trotzdem keine ihrer Kannen.

Und "Kaffeekannen-Frieda" - wie sie von den Schwolgauern genannt wird - wird mit Sicherheit auch weiterhin die Augen nach neuen Exemplaren offen halten.

Adressen

Büchlberger Kaffeekannen-Puppen- und Jagdmuseum

AdresseBüchlberger Kaffeekannen-Puppen- und Jagdmuseum
Schwolgau 7
94124   Büchlberg
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