Kaffeekannen - Frieda

Frieda Reitberger zeigt ihre Schätze

Museum

Öffnungszeiten:

Mo.- Fr. 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag ab 14.00 - 17.00 Uhr
oder nach tel. Vereinbarung
 

Frieda u. Josef Reitberger
Schwolgau 7
94124 Büchlberg
Tel. 08505/792

Kaffeekannen

aus vielen Epochen und Stilrichtungen

Die einzelnen Exponate stammen aus folgenden Ländern:

Deutschland, England, Frankreich, Holland, Belgien, Russland u. Griechenland.

Kaffekannen - Frieda

Frieda Reitberger hat die Sammelleidenschaft mit Haut und Haar gepackt.

Seit zehn Jahren stöbert die 70-Jährige auf Flohmärkten in Ostbayern und im benachbarten Oberösterreich.

Unbestritten eine sehenswerte Attraktion: Gut 6000 Exemplare aus verschiedensten Epochen. Jugendstil, Biedermeier sowie aus der jüngeren Vergangenheit. Grazile oder bauchige Kannen, edle und gewöhnliche Gefäße, lange oder kurze Schnäbel, Blumenmuster, kirchliche Motive oder Perlmutt - jede Kanne hat etwas eigenes.

Die Regale in den Museumsräumen sind bis zur Decke prall mit den Porzellan-Kostbarkeiten gefüllt. Die einzelnen Exponate stammen aus folgenden Ländern: Deutschland, England, Frankreich, Holland, Belgien, Russland u. Griechenland.

Seit einigen Jahren zeigt sie ihre Schätze in einem eigenen Museum bei sich zu Hause in Schwolgau. Mittlerweile präsentiert sie dort nicht zur Porzellan, sondern in separaten Räumen auch hunderte Puppen. Im Aufbau befindet sich zudem ein kleines Jagdmuseum.

Den Anstoß für die Sammelleidenschaft gab 1993 ein Professor der Klinik Großhadern. Damals kämpfte Frieda Reitberger mit den Folgen eines schweren Autounfalls.

Der Mediziner riet ihr, eine Sammlung anzufangen. Wie sie allerdings ausgerechnet auf Kaffeekannen kam, das weiß die 70-Jährige selbst nicht mehr. Denn sie trinkt gar keinen Kaffee, weil er ihr nicht schmeckt. Hergeben würde sie trotzdem keine ihrer Kannen.

Und "Kaffeekannen-Frieda" - wie sie von den Schwolgauern genannt wird - wird mit Sicherheit auch weiterhin die Augen nach neuen Exemplaren offen halten.